5. EMS JAZZ FESTIVAL
EJF#5
Greven | 4. bis 6. September 2026
5. Ems Jazz Festival Greven
4. bis 6. September 2026
Vorverkauf gestartet!
Alle Künstler*innen – alle Tage! Das Festivalticket für 120 Euro.
Aktuell
Alle Künstler*innen – alle Tage! Das Festivalticket für 120 Euro: Ab Anfang April 2026 nur bei localticketing.de!
SPIELPLAN
FREITAG | FRIDAY | 04.09.2026 |
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| 17:00 Uhr | 5:00 pm | Horst Hansen Trio |
| 19:15 Uhr | 7:15 pm | David Helbock & Julia Hofer |
| 21:30 Uhr | 9:30 pm | Shuteen Erdenebaatar Quartet |
SAMSTAG | SATURDAY | 05.09.2026 |
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| 17:00 Uhr | 5:00 pm | Jens Düppe-Quartett feat. Francetti Bearzatti |
| 19:15 Uhr | 7:15 pm | Triosence |
| 21:30 Uhr | 9:30 pm | Aki Takase Japanic |
SONNTAG | SUNDAY | 06.09.2026 |
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| 16:00 Uhr | 4:00 pm | Sebastian Wappler |
| 18:15 Uhr | 6:15 pm | Prepared |
| 20:30 Uhr | 8:30 pm | Daniel Garcia feat. Andreas Schaerer |
| 04.09.2026, 17:00 Uhr Horst Hansen Trio |
| 04.09.2026, 19:15 Uhr David Helbock & Julia Hofer |
| 04.09.2026, 21:30 Uhr Shuteen Erdenebaatar Quartet |
| 05.09.2026, 17:00 Uhr Jens Düppe-Quartett feat. Francetti Bearzatti |
| 05.09.2026, 19:15 Uhr Triosence |
| 05.09.2026, 21:30 Uhr Aki Takase Japanic |
| 06.09.2026, 16:00 Uhr Sebastian Wappler |
| 06.09.2026, 18:15 Uhr Prepared |
| 06.09.2026, 20:30 Uhr Daniel Garcia feat. Andreas Schaerer |
NEWS
Auf ein Neues: Das Ems-Jazz-Festival 2026!
Drei Tage, neun Bands, ein enthusiastisches Publikum und ein sehens- und hörenswertes Lineup im altehrwürdigen Grevener Ballenlager: Die vierte Auflage des EmsJazzFestivals im vergangenen September erfüllte die Erwartungen und Hoffnungen der Organisatoren aus der Jazz AG der Grevener Kulturinitiative in nahezu jeder Hinsicht. "Danke für eure Offenheit, Herzlichkeit, die Top-Orga [...]
ARTISTS
Horst Hansen Trio
Horst Hansen Trio

Foto: Eike Toellner
„Heftiger Überjazz“
Es gibt sie, diese Signatur, dieses Etikett, das einfach passt: „Heftiger Überjazz“, so titulierte ein Chronist der letztjährigen Ruhrfestspiele den begeisternden Auftritt des fünfköpfigen (!) „Trios“: Dessen Charakteristikum: Powernde Grooves und guttuender Größenwahn: Wobei zahlreiche neue Songs im Stile des originalen Horst Hansen Trios aus den 1960er Jahren, die dem Gründervater des ursprünglichen Trios alle Ehre machen, das Repertoire bestimmen. Bunt wie eine Karnevalsparty mit Luftschlangen und Konfetti zeigt sich die Spielfreude der Musiker, sich an allen möglichen Stilen wie Hip-Hop oder Drum&Bass anzulehnen und immer im Spannungsfeld von Jazz und Tanzmusik zu bleiben. Dem bleibt nicht viel mehr hinzuzufügen, außer: Viel Vergnügen zu wünschen und zwar nicht nur den eingefleischten Jazz-Enthusiasten im Ballenlager.
David Helbock & Julia Hofer

Foto: Severin Koller
Kongeniales Kontra
Kongeniales Kontra
Vielseitigkeit und die sich daraus entwickelnde Fülle an Möglichkeiten: Es klingt wie ein Versprechen, das Pianist David Helbock und die Cellistin/Bassistin Julia Hofer dem Grevener Publikum abgeben. Während Helbock im kammermusikalischen Solo-Klavier ebenso wie im Neo-Fusion mit jazzrockiger Wucht zu Hause ist, wirkt die Bassistin/Cellistin Julia Hofer wie ein kongeniales Kontra. Die Schnellstarterin der österreichischen Szene (manche sagen auch: der Shootingstar) kommt aus dem Pop und bringt mit Cello und Bass frische Impulse. Hier der Grenzgänger zwischen den Genres aus Vorarlberg, dort die Experimentalistin, die durch das Pop-, Funk- und Fusion-Repertoire groovt wie weiland Earth, Wind &, Fire oder Jamiroquai. Die beiden öffnen akustische Räume, schaffen musikalische Landschaften, die auf ihrem letzten Album „Faces of the Night“ (2025) und zuletzt unter anderem beim Jazzfest in Bonn erlebbar wurden.
Shuteen Erdenebaatar Quartet

Foto: Sebastian Reiter
Genial international
Da ist den Festival-Organisatoren wohl ein echter Coup gelungen bei der Verpflichtung der Pianistin Shuteen Erdenebaatar. Die aus der Mongolei stammende, mittlerweile in München ansässige Musikerin und Komponistin ist immerhin Gewinnerin des Deutschen Jazz-Preises 2024 und gilt seit ihrem Debüt-Album „Rising Sun“ als geniale, international gefeierte Interpretin ihres Genres. Mit dem Bassisten Nils Kugelmann, dem Schlagzeuger Valentin Renner und dem Saxofonisten Anton Mangold begeisterte die 25-Jährige auf zahlreichen Festivals und auch im Grevener Ballenlager dürften ihnen die Herzen des Publikums nur so zufliegen. Einfühlsam und poetisch mischen sich musikalische Einflüsse aus der Mongolei mit traditionellen Jazzklängen. „Shuteen Erdenebaatar lässt so ziemlich alle gängigen Jazz-Klischees unbekümmert ins Leere laufen“, rezensierte beispielsweise das renommierte Fachmagazin Jazzthing. Oder, um es mit einem der Grevener Kuratoren zu sagen: „Meine absolute Traum-Formation des Festivals.“
Jens Düppe-Quartett feat. Francetti Bearzatti

Foto: Mark-Steffen Göwecke
Leuchtturm für modernen Jazz
„Wie die Faust aufs Auge“ – so oder ähnlich könnte mittlerweile die Zusammenarbeit vom Ems Jazz Festival mit Jens Düppe beschrieben werden: es passt. Zuerst war der Drummer aus Schwäbisch Gmünd solo in Greven zu Gast (2023), dann mit dem Cologne Temporary Jazz Orchester (2024). Das Publikum war begeistert. Nun kommt der Komponist und Bandleader mit seinem neuen Quintett ins Grevener Ballenlager – und hat seine Meriten mittlerweile deutlich gesteigert als „einer der musikalischsten Schlagzeuger der Republik“ (Augsburger Allgemeine“ und als „Leuchtturm für den modernen Jazz“ (Midwest Record, USA). Düppe, „einer der führenden deutschen Jazzschlagzeuger mit internationaler Anerkennung“ (Jazzpodium) wird das Festival mit einem nicht minder ausgezeichneten line up, bestehend aus Francetti Bearzatti (sax), Frederik Köster (trump), Lars Duppler (p) und Christian Ramond (b) eröffnen.
Triosence

Foto: Gregor Hohenberg
Zuversicht mit „Songjazz“
Na, das sind ja mal richtig gute Aussichten in schweren Zeiten. Mit ihrem Album „Giulia“ beschwört Triosence die glücklichen, unbeschwerten Momente des Lebens. Wobei diverse Jazz-Spielarten, Tempi und Stimmungen ihren Niederschlag finden – voller Optimismus und Inspiration. Das war kurz nach der Pandemie (2022). Die Welt hat sich weitergedreht – aber nicht unbedingt in eine bessere Richtung. Das Trio mit Pianist Bernhard Schüler, Omar Rodriguez Calvo (Bass) und Tobias Schulte (Drums) schickt sich dennoch an, eine musikalische Befreiung voller Zuversicht und Leichtigkeit zu vermitteln. Und das über alle Genregrenzen hinweg. Das Trio überzeugt in der Kombination aus Jazz, Fusion, Folk und Worldmusic – mit der Unverwechselbarkeit des Stils, den Schüler einmal treffend als „Songjazz“ beschrieb.
Aki Takase Japanic
Aki Takase Japanic

Foto: Dirk Bleicker
Impro-Jazz mit pulsierender Präsenz
Gibt es das wirklich, die „Befreiung des Jazz“? Nun denn, der NDR machte genau das aus in Anlehnung an die Japanerin Aki Takase mit ihrem charismatischen Klavierspiel zwischen Bop-Tradition und Avantgarde. In Greven wird die auch schon mal „Leitfigur des europäischen Improvisations-Jazz“ genannte mittlerweile 78-Jährige mit ihrer großartigen Band „Japanic“ auftreten – gemeinsam mit Daniel Erdmann (Sax), Vincent von Schlippenbach (turntables), Carlos Bica (b) und Dag Magnus Narvesen (dr). Die Band der Grand Dame steht in ihrer Musikalität für Stärke und Kraft, und sie zeichnet auch eine ungeheure Präsenz aus. Die Musik ist nicht nur voller unterschwelliger Emotionen, sondern ist pulsierend mit einer Fülle an überraschenden Wendungen. Kein Wunder, dass Aki Takase in ihrer langen Karriere neben vielen anderen Auszeichnungen unter anderem neunmal den Deutschen Schallplattenpreis gewonnen hat.
Sebastian Wappler
Sebastian Wappler

Jazz trifft Klassik
Es ist mehr als ein ehrgeiziges Ziel, das Sebastian Wappler aktuell verfolgt: Ein genreübergreifendes Projekt an der Schnittstelle von Jazz und Klassik. Soll heißen: Groove-orientierte Jazz- und Fusion-Elemente treffen auf die klangliche Tiefe eines Streicherensembles und verbinden Improvisation mit kompositorischer Struktur. So beschreibt der Pianist seine Musik treffend selbst. Wohin das alles führt? Na, eben zum angesprochenen Ziel. Und das verspricht einen spektakulären Festival-Opener am Sonntag. Das Sebastian Wappler Trio mit Enna Lesch am Bass, Valentin Steinle (dr) und dem Meister selbst kommt mit der Verstärkung des LYS-Ensembles, bestehend aus Zuzanna Wiszowaty, Dorothea Wagner, Elisabeth Roiter und Johann von Ruthendorf (alle Violine bzw. Violincello) ins Ballenlager.
Prepared

Münchner Traditionsexperimente
Münchner Traditions-experimente
Wenn das Ems Jazz Festival in seinen vorangegangenen Ausgaben schon immer gut für jazzige Überraschungen war, dann wird dieser Eindruck am dritten Festivaltag noch einmal bestärkt. Aus der Münchner experimentellen Musikszene wurde „Prepared“ hervorgespült und landet glücklicherweise im Grevener Ballenlager! Das Trio, bestehend aus Chris Gall, Florian Riedl und Christoph Holzhauser verbindet Kammermusik, Minimalismus und Tanzmusik. Klavier, Bassklarinette und Schlagzeug bahnen sich den Weg durch argentinischen Tango, Volksmusik und Hip-Hop. Die Klangidentität der Gruppe wird geprägt durch traditionelle als auch durch experimentelle Ansätze. Für ihre Live-Auftritte entfernt sich das Trio auch gerne mal vom aufgenommenen Material. Diese Flexibilität ermöglicht es, auf Veranstaltungsorte und Publikum zu reagieren, ohne die Kernkonzepte zu vernachlässigen.
Daniel Garcia feat. Andreas Schaerer

Foto: Rob Lewis
Lustvolle Jazz-Geschichten
Da haben sich zwei gefunden: Der Schweizer Andreas Schaerer („Wunderkehle“) und der Spanier Daniel Garcia Diego, der bereits 2023 mit seinem Trio beim Ems Jazz Festival ein ebenso beeindruckendes wie umjubeltes Konzert gab. Es ist so: Wenn Schaerer und Garcia sich auf der Bühne Geschichten erzählen, wenn sie lustvoll improvisierend zwischen Jazz, Folklore, Hip-Hop und Klassik hin- und herhüpfen, nehmen sie das Auditorium mit, wenden sich ans Publikum und erhalten im besten Fall eine sofortige Reaktion. Ein Spaß auf ganz hohem Niveau. Schaerers Karriere ist eng verbunden mit der Zusammenarbeit mit Vincent Peirani, Michael Wollny, Emile Parisien und anderen Jazz-Größen. Sein kompositorisches Werk wurde in der Elbphilharmonie, der Philharmonie Essen und anderen wichtigen klassischen Sälen aufgeführt. Garcia Diegos Musik funkelt in Kadenzen, Harmonien und Klangfarben klassischer Musik, die dann unerwartete Flamenco-Wendungen nimmt, die in Jazz-Harmonien oder kraftvolle Improvisationen münden.
TICKETS
FESTIVAL
- Alle Konzerte sehen!
Freitag
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Samstag
- Alle Konzerte am Samstag sehen.
Sonntag
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Achtung: Ab Juni können Hardtickets bei Cramer + Löw und Greven Marketing erworben werden.
ABOUT
Kulturinitiative Greven
Kulturinitiative Greven
Seit mehr als 35 Jahren: Kulturelle Vielfalt für Greven.
Die gemeinnützige Kulturinitiative Greven organisiert ehrenamtlich ein facettenreiches Programm: Musik, Kabarett, Vorträge, Kindertheater – (fast) jede Interessen- und Zielgruppe wird angesprochen.
Fragen und Feedback?
Mail an info [at] emsjazz.de!
Support
Kulturzentrum GBS
Die knapp hundert Jahre alten Mauern der Grevener Baumwollspinnerei stehen für ein Stück Grevener Geschichte.
Wo sich früher Baumwollballen stapelten, wird im September gejazzt: In der historischen Kulisse des Ballenlagers gehen Geschichte und High Tech eine gelungene Symbiose ein, die von Künstler*innen und Publikum gleichermaßen geschätzt wird.
Besucher*innen des Ems Jazz Festivals erreichen von hier in nur wenigen Schritten das Zentrum der Stadt. Während des Festivals ist für Speisen und Getränke vor Ort hinreichend gesorgt.
Anreise
Sie finden die GBS und das Ballenlager an der Friedrich-Ebert-Straße 3-5 in 48268 Greven.
- Gäste, die mit dem Auto anreisen, können am Wilhelmplatz oder am Hallenbad parken.
- Gäste, die mit der Bahn anreisen, erreichen die GBS zu Fuß vom Bahnhof aus in etwa fünfzehn Minuten.
































